Inhaltlicher Stand: 20. September 2026Website 2.4.3
ERGEBNISSE VERSTEHEN

Zahlen sind nur dann nützlich, wenn klar ist, was sie messen.

Diese Seite beginnt deshalb nicht mit einem Spitzenwert, sondern mit der Testfrage. Danach folgen Kennzahlen, Kontrollgruppe, historische APS-Ergebnisse und die Grenzen des heutigen Forschungsstands. Jede Zahl wird so eingeordnet, dass sie nicht mehr leisten soll, als der zugrunde liegende Test tatsächlich hergibt.

Stand: 20. September 2026Version 1: End-of-Day-Strukturtest
VERSION 1 · DOKUMENTIERTER STAND

Breite Testbasis – mit klar benannter Aussagegrenze

Version 1 untersucht den Entscheidungskern auf Tagesdaten über zahlreiche Märkte und Analyseverfahren. Die Breite ist wichtig, ersetzt aber keine realistische Intraday-Simulation. Deshalb stehen die Kennzahlen immer zusammen mit ihrer Definition und ihrer methodischen Grenze.

94reale Instrumente
11Marktsegmente
60Oszillatoren
5.640systematisch durchgeführte Einzeltests
breitdokumentierter Ereignisbestand
17Jahre Datenbasis
Wichtig: Die 5.640 Tests sind keine 5.640 voneinander unabhängigen wissenschaftlichen Experimente. Instrumente korrelieren untereinander; Oszillatoren teilen sich Daten- und Formelfamilien; und alle Tests laufen auf derselben Grundarchitektur. Aussagekräftig ist deshalb vor allem die marktübergreifende Konsistenz und der Vergleich mit identisch behandelten Zufallsdaten – nicht die bloße Größe der Zahl.
NACHWEISSTATUS

Jede zentrale Aussage erhält einen sichtbaren Status

Statt alles unter dem Etikett „validiert“ zusammenzufassen, unterscheidet die Website, ob ein Befund dokumentiert, historisch belegt, erneut zu prüfen oder erst als Entwicklungsziel vorgesehen ist.

Dokumentiertim vorhandenen Quellen- oder Testbestand belegt Historischer Befundvorhanden, aber nicht als allgemeiner Leistungsnachweis zu verstehen Erneut zu prüfenmuss unter den Bedingungen von Version 2 reproduziert werden GeplantTeil der Zielarchitektur, noch kein fertiger Produktbestandteil
1 · WAS WURDE GETESTET?

Ob dieselbe Entscheidungslogik über viele Märkte hinweg konsistent bleibt

Version 1 untersucht einen regelbasierten Entscheidungskern auf historischen Tagesdaten von Januar 2009 bis Dezember 2025. Dabei werden 94 reale Instrumente aus elf Marktsegmenten mit 60 Oszillatoren nach derselben Grundlogik ausgewertet. Aus 94 × 60 entstehen 5.640 systematisch durchgeführte Einzeltests.

Der Zweck dieser Breite ist nicht, möglichst groß wirkende Zahlen zu produzieren. Sie soll zeigen, ob die beobachtete Struktur nur in einem einzelnen Markt oder mit einem einzelnen Analyseverfahren auftritt – oder ob sie über sehr unterschiedliche Instrumente und Oszillatorvarianten hinweg bestehen bleibt.

94reale Instrumenteüber 11 Marktsegmente
60Oszillatoren23 Originale · 28 Varianten · 9 Eigenentwicklungen
5.640Einzeltests94 Instrumente × 60 Oszillatoren
breitHandelsereignisseumfangreicher dokumentierter Ereignisbestand
2 · WARUM EINE KONTROLLGRUPPE?

94 reale Märkte werden mit sechs parametrisch unterschiedlichen synthetischen Trendregimen verglichen

Eine auffällige Kennzahl kann aus echter Marktstruktur entstehen – oder aus der Konstruktion des Tests. Deshalb wurden die 94 realen Instrumente um sechs separat ausgewiesene synthetische OHLC-Kontrollreihen ergänzt und so zu einer einheitlichen Matrix aus 100 Kursreihen zusammengeführt. Die sechs Reihen stammen aus derselben Generatorfamilie, besitzen aber unterschiedliche Parameter für Trenddrift, Trendwechsel, Drift-Persistenz und Rauschen. Dadurch reichen sie von nahezu reinem Noise bis zu einem sehr persistenten Trendpfad. Diese Ausgestaltung ist bewusst gewählt, weil die untersuchte Version-1-Logik trendfolgend und nicht mean-revertierend ist.

Dokumentiert

Version 1: 94 reale Instrumente × 60 Oszillatoren = 5.640 reale Einzeltests; 6 synthetische Kontrollreihen × 60 Oszillatoren = 360 Kontrolltests. Zusammen: 100 Kursreihen und 6.000 Testkombinationen.

HYPOTHETISCHE / SIMULIERTE ERGEBNISSE

Die quantitativen Werte im unmittelbar angrenzenden Abschnitt sind – soweit sie nicht ausdrücklich als tatsächlich realisierte Live-Kontoergebnisse bezeichnet werden – historische, simulierte oder aus Backtests abgeleitete Research-Ergebnisse. Sie werden daher für Compliance-Zwecke als hypothetische Performance-Information behandelt.

Wesentliche Annahmen und Einordnung: Version 1 ist ein End-of-Day-Strukturtest und keine Simulation eines Kundenkontos oder einer Kontorendite. Für die Trefferverhältnis-Kennzahlen werden weder ein Startkapital noch eine Gewinn-Reinvestitionsannahme verwendet. Soweit ein konkreter historischer Vergleich nichts anderes ausweist, enthält die Version-1-Baseline keine Kommissionen, Slippage, Market Impact, Intraday-Ereignisreihenfolge, vollständige Stop-/Break-even-/Trailing-Logik oder APS-Vollintegration; Management- oder Performancegebühren werden nicht modelliert, weil kein verwaltetes Kundenkonto dargestellt wird.

Vorgeschriebener englischer Originalhinweis: Der folgende Wortlaut wird für die NinjaTrader®-Ecosystem-Compliance unverändert in der von NFA Rule 2-29(c)(1) vorgegebenen englischen Fassung wiedergegeben.

HYPOTHETICAL PERFORMANCE DISCLAIMER · NFA-ORIGINALWORTLAUT

HYPOTHETICAL PERFORMANCE RESULTS HAVE MANY INHERENT LIMITATIONS, SOME OF WHICH ARE DESCRIBED BELOW. NO REPRESENTATION IS BEING MADE THAT ANY ACCOUNT WILL OR IS LIKELY TO ACHIEVE PROFITS OR LOSSES SIMILAR TO THOSE SHOWN. IN FACT, THERE ARE FREQUENTLY SHARP DIFFERENCES BETWEEN HYPOTHETICAL PERFORMANCE RESULTS AND THE ACTUAL RESULTS SUBSEQUENTLY ACHIEVED BY ANY PARTICULAR TRADING PROGRAM.

ONE OF THE LIMITATIONS OF HYPOTHETICAL PERFORMANCE RESULTS IS THAT THEY ARE GENERALLY PREPARED WITH THE BENEFIT OF HINDSIGHT. IN ADDITION, HYPOTHETICAL TRADING DOES NOT INVOLVE FINANCIAL RISK, AND NO HYPOTHETICAL TRADING RECORD CAN COMPLETELY ACCOUNT FOR THE IMPACT OF FINANCIAL RISK IN ACTUAL TRADING. FOR EXAMPLE, THE ABILITY TO WITHSTAND LOSSES OR TO ADHERE TO A PARTICULAR TRADING PROGRAM IN SPITE OF TRADING LOSSES ARE MATERIAL POINTS WHICH CAN ALSO ADVERSELY AFFECT ACTUAL TRADING RESULTS.

THERE ARE NUMEROUS OTHER FACTORS RELATED TO THE MARKETS IN GENERAL OR TO THE IMPLEMENTATION OF ANY SPECIFIC TRADING PROGRAM WHICH CANNOT BE FULLY ACCOUNTED FOR IN THE PREPARATION OF HYPOTHETICAL PERFORMANCE RESULTS AND ALL OF WHICH CAN ADVERSELY AFFECT ACTUAL TRADING RESULTS.

3 · TREFFERVERHÄLTNIS

Die Kennzahl bleibt definiert - historische Detailwerte vorerst intern.

Das Trefferverhältnis ist dimensionslos und wird als Anzahl der Gewinner ÷ Anzahl der Verlierer berechnet. Ein Wert von 1,0 bedeutet gleich viele Gewinner wie Verlierer; 1,5 bedeutet beispielsweise 1,5 Gewinner je Verlierer. Werte unter 1,0 bedeuten entsprechend mehr Verlierer als Gewinner.

Im dokumentierten Version-1-Bestand reagierten die reale Testmatrix und die identisch behandelte synthetische Kontrollgruppe unterschiedlich. Die konkreten historischen Vergleichswerte werden in der öffentlichen Ebene vorerst nicht fortgeführt, bis Datenprovenienz, Reproduktion und Offenlegungsstatus für den jeweiligen Nachweis gemeinsam dokumentiert sind.

Nicht mit dem Profitfaktor verwechseln: Das Trefferverhältnis zählt nur, wie viele Trades positiv oder negativ enden. Der monetäre Profitfaktor dagegen teilt die Summe aller Bruttogewinne durch die Summe aller Bruttoverluste.
Historischer Strukturvergleich

Die Kontrollgruppe bleibt Teil der dokumentierten Methodik und wird mit derselben Pipeline wie die reale Testmatrix behandelt.

Öffentlicher Status

Methodik, Definitionen und Aussagegrenzen bleiben öffentlich. Konkrete historische Detailwerte verbleiben bis zur erneuten Reproduktion und geklärten Freigabefähigkeit im internen Versionierungsbestand.

4 · WEITERE KENNZAHLEN

Definitionen und Bedeutung bleiben öffentlich - Detailwerte nicht.

Trefferquote

Anteil positiver Abschlüsse

Zeigt, welcher Anteil der abgeschlossenen Trades positiv endet. Die Kennzahl sagt allein nichts über die Höhe von Gewinnen und Verlusten aus.

Handelsquote

Anteil ausgelöster Trades

Beschreibt, in welchem Anteil der betrachteten Situationen die Regeln tatsächlich einen Trade erzeugen.

Streuung

Abhängigkeit von Analysevarianten

Die Verteilung über die Oszillatoren ist Teil der Konsistenzprüfung. Konkrete historische Detailwerte bleiben bis zur erneuten Reproduktion intern.

Konsistenz

Breite ist nicht Unabhängigkeit

Die Testmatrix zeigt Breite über Märkte und Oszillatoren, ersetzt aber keine unabhängigen Experimente oder Out-of-Sample-Prüfung.

5 · EINE WICHTIGE EINSCHRÄNKUNG

5.640 Tests sind nicht 5.640 unabhängige Experimente

Die Zahl ist real und beschreibt die Breite der Testmatrix. Sie darf aber statistisch nicht so gelesen werden, als wären alle Tests voneinander unabhängig. Märkte korrelieren, Oszillatoren verwenden teilweise dieselben Preisdaten und Formelfamilien, und alle Tests teilen dieselbe Pivot- und Entscheidungsarchitektur.

Gemeinsame Marktstruktur

Instrumente aus verwandten Marktsegmenten können ähnliche Bewegungen zeigen. Dadurch enthält die Rohzahl mehr Beobachtungen als tatsächlich unabhängige Informationsquellen.

Verwandte Oszillatoren

Mehrere Analyseverfahren teilen Eingabedaten oder mathematische Familien. Eine geringe Streuung ist interessant, macht aus 60 Oszillatoren aber keine 60 vollständig unabhängigen Modelle.

Gemeinsame Regeln

Die gleiche Pivot- und Entscheidungslogik liegt allen Tests zugrunde. Genau das ist für die Konsistenzprüfung beabsichtigt – begrenzt aber die Interpretation als unabhängige Statistik.

6 · HISTORISCHER APS-VERGLEICH

Ein historischer APS-Vergleich zeigt Mechanik - keine universelle Überlegenheit

In einem dokumentierten Vergleich aus dem Jahr 2019 wurde derselbe historische Trade-Pfad einmal konventionell und einmal mit einer APS-Schutzlogik ausgewertet. Der Vergleich zeigt, dass Positions- und Schutzlogik das Ergebnis- und Drawdownprofil eines konkreten Pfads verändern können.

Historischer Forschungsbestand

Die konkreten historischen Zahlen bleiben Bestandteil des internen, versionierten Forschungsbestands. Öffentlich werden sie vor der erneuten Reproduktion und geklärten Offenlegungsfähigkeit nicht als aktueller Leistungsnachweis fortgeschrieben.

Status: historischer Befund · erneut zu prüfen

Version 2 soll die APS unter identischer Intraday-Ausführung, mit Kosten und unveränderter Vergleichsvariante erneut messen. Erst diese getrennte Prüfung kann ihren zusätzlichen Beitrag zum Gesamtframework belastbar quantifizieren.

7 · WAS VERSION 1 NICHT BEWEIST

Die offenen Punkte sind Teil des Ergebnisses – nicht Fußnoten.

Keine vollständige Intraday-Simulation

Tagesdaten zeigen nicht automatisch, welche Marke innerhalb des Tages zuerst erreicht wurde. Diese Reihenfolge kann Ergebnis und Risikoverlauf verändern.

Keine vollständige Kostenabbildung

Kommissionen, Slippage und später gegebenenfalls Market Impact müssen in der Ausführungsprüfung realistisch berücksichtigt werden.

APS noch nicht vollständig integriert

Die APS besitzt eine eigene historische Testbasis. Ihr inkrementeller Nutzen wird erst in Version 2 unter denselben Bedingungen isoliert.

Vorwärtsprüfung steht aus

Tests auf bislang nicht für Entwicklung und Regelgestaltung genutzten Daten sowie laufende Walk-forward-Prüfungen gehören zum nächsten Validierungsschritt.

DOKUMENTATION

Ein Ergebnis soll vom Leser bis zu seiner Grundlage zurückverfolgt werden können.

Eine Zahl allein reicht für eine professionelle Bewertung nicht aus. Deshalb gehören zu einem wesentlichen Befund der verwendete Datenbestand, die geltenden Regeln, die Systemversion, die Testbedingungen und bekannte Einschränkungen. Ebenso muss erkennbar sein, ob ein Ergebnis nur historisch dokumentiert, bereits reproduziert oder noch Teil der nächsten Prüfphase ist. Zu jedem extern verwendbaren Nachweis gehört zusätzlich ein Rechte- und Offenlegungsstatus. Ein intern reproduziertes Ergebnis ist nicht automatisch extern weitergabefähig.

Das Ziel ist nicht, jeden Leser mit interner Projektdokumentation zu überladen. Die öffentliche Ebene erklärt Bedeutung und Grenzen; eine vertiefte Dokumentation soll anschließend zeigen, wie der Befund technisch und fachlich entstanden ist.

Dokumentationsprinzip im Detail →
WEITER

Wie diese offenen Punkte in Version 2 geprüft werden sollen.

Fachbegriffe nachschlagen

Definitionen zu Profitfaktor, Intraday, Slippage, Walk-forward, High-Watermark und weiteren Begriffen finden Sie im Glossar.

VERSION 6.0 · EVIDENZKARTE

Welche Aussage ist heute wie stark belegt?

Die neue Evidenzkarte verbindet die zentralen Zahlen dieser Seite mit ihrem Nachweisstatus, der jeweiligen Aussagegrenze und dem nächsten Validierungsschritt. Dadurch wird aus einer Sammlung von Kennzahlen ein prüfbarer Belegpfad.